Warnstreik 1. März 2017 ++ Danke an Alle die da waren!!!

Wir, die Kolleginnen und Kollegen der DJG-Hessen, die mit vielen Mitgliedern am Warnstreik teilgenommen haben, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, wünschen unseren Verhandlungsführern der dbb-tarifunion eine glückliche Hand und den Verhandlungsführern der hessischen Landesregierung die Einsicht, dass es sich beim Personal des öffentlichen Dienstes nicht etwa um einen  lästigen Haushaltskostenposten handelt, sondern um arbeitende Menschen, die die Funktionalität unseres Rechtsstaates sicherstellen.

„Unsere Forderung steht: Steigerung der Einkommen um 6 Prozent – inklusive eines Mindestbetrags als soziale Komponente und die Einführung der Stufe 6 ab Entgeltgruppe 9“, sagte Willi Russ, der für den dbb die Verhandlungen führt. „Der Hessische Sonderweg muss sich lohnen“, sagte Russ.
Er betonte, dass man für die hessischen Kolleginnen und Kollegen kämpfe und sich für Hessen nicht an den Abschlüssen im Bund orientieren wolle, schließlich würden die hessischen Kolleginnen und Kollegen seit dem Austritt aus der TdL (im Jahr 2004) den Bundesabschlüssen hinterherhinken.
Gerade im Hinblick darauf, dass der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Innenminister Peter Beuth, erklärt hat, dass eine Rückkehr in dieTdL mit seiner Regierung nicht zu machen sei, müsse jetzt für die hessischen Bediensteten auch mal ein Zeichen in die positive Richtung gesetzt werden.

In Richtung Landesregierung wurde von allen Rednern betont, dass nun endlich Schluss sein muss mit Nullrunden und sich die Wertschätzung der geleisteten Arbeit im öffentlichen Dienst in den Geldbeuteln der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter niederschlagen muss, und nicht in weihnachtlichen Dankes-Emails, von denen sich das Personal leider nichts kaufen kann.
 

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